Der Klimawandel verlangt einen spezifischen Blick auf Gerechtigkeit. Üblicherweise wird in Gerechtigkeitsüberlegungen über Menschen und die Gestaltung ihrer sozialen Beziehungen nachgedacht (Verteilung). Der Klimawandel nunmehr verändert das Verhältnis der Dinge zueinander, Hausbesitzer*innen etwa müssen über neue Energieversorgungssysteme nachdenken und sich vor Starkregenereignissen schützen. Notwendige Veränderungen der Ordnung der Dinge wirken sich auf Menschen, ihre Beziehung zu diesen und in der Folge auf ihre Beziehungen miteinander aus.
Zeitfenster der Veranstaltung (1)
Dienstag
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PD Dr. Dr. Andrea Günther